Am 7. Dezember 2008 wird das Musical „Der Schuh des Manitou“ zum ersten Mal im Berliner Theater des Westens aufgeführt. Für dieses Musical-Komödie diente Bully Herbigs Erfolgsfilm als Vorlage. Die Parodie auf das Leben im Wilden Westen und die Winnetou-Filme war ein großer Kassenschlager im Kino und soll nun auch auf der Berliner Bühne zum Hit werden. Spezialisten vom Broadway wurden für die Umsetzung zur Hilfe geholt, und es wurden extra mehr als 25 Songs für das Musical geschrieben.
Die Story ist simpel: Gesucht wird ein Stamm-Lokal für den Stamm der Apachen mitten in der Prärie, denn Häuptling Abahachi und sein weißer Bruder Ranger haben den Traum von einer eigenen Kneipe. Auf dem Gebiet der Schoschonen entdecken sie ein geeignetes Objekt, doch mit dem Immobilienmakler Santa Maria ist nicht gut Kirschen essen. Kurze Zeit später sind die beiden am
Marterpfahl festgebunden, der Makler hat sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht. Außerdem hat er noch den Sohn des Schoschonen-Häuptlings erschossen und den Verdacht auf die beiden Geprellten gelenkt. Nun müssen irgendwie die Schulden bezahlt werden, und Abahachi erinnert sich an den Schatz seines Großvaters.
Außer ihm haben noch drei weitere Personen einen Teil der Schatzkarte, unter anderem sein schwuler Bruder Winnetouch. Die Blutsbrüder werden von Santa Maria und seinen Männern verfolgt, die Wind von der Sache bekommen haben. Winnetouch kann sich erinnern, dass auch der Grieche Dimitri und Bardame Uschi einen Teil der Schatzkarte besitzen. Er soll nun als Abahachi verkleidet die Verfolger täuschen, während Ranger und Abahachi nach den letzten beiden Teilen der Schatzkarte suchen. Während Abahachi bei Dimitri ist, erzählt Ranger Uschi von den anderen Besitzern der Schatzkarten-Teile. Nachdem Santa Maria das gehört hat, sperrt er alle vier in der Ponte Rosa Ranch ein und zündet diese an. Während er sich auf den Weg zum Schuh des Manitou macht, wo der Schatz vergraben sein soll, können sich die vier jedoch befreien…
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